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Mozart hat viele Gesichter
Musikalische, private, gesellschaftliche. Jeder Mensch kann seinen eigenen Zugang zur Person und zum Werk des Genies suchen. Eine Suche, die oft auch vom Wunsch geleitet ist, genau jenes Gesicht zu finden, das man finden will. Doch viele Gesichter bergen viele Überraschungen. Auch für uns. Als kleine Gruppe von Künstlern aus dem Inneren Salzkammergut gehen wir daran, zum 250. Geburtstag Mozarts ein Festival zu inszenieren, das abseits von konventionellen Feierlichkeiten im Jubeljahr einen eher wenig beachteten, dafür umso interessanteren Abschnitt im Leben von Wolfgang Amadeus zum Thema hat: die ganz jungen Jahre.
In diesem Sinne erscheint das Motto des mehrere Monate dauernden Festivals nur allzu passend, wenngleich noch mehr dahinter steckt. Denn der Fokus auf die Wurzeln inkludiert auch einen familiären Aspekt. Mozarts Ururgroßvater Hans Wolfgang Zaller wurde im Inneren Salzkammergut geboren. Ebenso seine Urgroßmutter Anna Sophia Altmann. Nun wird auch klar, warum dieses Mozartfestival fernab von hochkulturellen Brennpunkten rund um den Hallstätter See über die Bühne geht.
Die unendlich vielschichtige Suche nach Mozart reflektiert auch das Programm. Denn der Anspruch des Festivals reicht doch ein großes Stück weit über Reproduktion und das Abspielen der „Greatest Hits“ aus den Jugendjahren hinaus. Hier geht es auch um Auseinandersetzung, um die spannende Dialektik zeitgenössischer Künstler und ihrer Werke, die allesamt auf Mozart rekurrieren und auch als Ergebnis der höchstpersönlichen Beschäftigung mit ihm zu sehen sind.
Freuen Sie sich auf ein Festival der spannenden Kontraste, der neuen Einblicke, auf die Neuinszenierung der Oper „Die Schuldigkeit des ersten Gebots“ und auf den Sieger des großen Kompositionswettbewerbes.
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Prof. Siegwulf Turek
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Peter WesenAuer
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Peter Brugger
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