Kammermusikkonzert
Ensemble Col Basso
| Sonntag, 5. August 2007 |
20.00 Uhr |
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| Kultur- und Kongresshaus, Hallstatt |
PROGRAMM:
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E. Elgar:
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Salut d'Amour, op. 12
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| M. Haydn: |
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Divertimento in D-Dur, Hob.IV:D3, für Horn, Viola und Violone
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| R. Strauss: |
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Till Eulenspiegel einmal anders, op. 28, Bearbeitung F. Hasenöhrl
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| F. Schubert: |
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Oktett in F-Dur, op. 166 |
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Ein Fest der Vielfalt
Das Ensemble Col Basso steht seit seiner Gründung im Jahr 1991 für Kammermusik mit Kontrabass in verschiedensten Instrumentalbesetzungen. Vom Duett bis zum Oktett. Das vielfältige Repertoire des Ensembles beginnt bei Barock und endet bei zeitgenössischen Auftragswerken, die speziell für das Ensemble geschrieben wurden. Diese Vielfalt stellt Col Basso beim Salzkammergut Mozartfestival bereits zum zweiten Mal unter Beweis. Zum Beispiel mit ...
Schuberts Oktett in F-Dur, op. 166
Die Geschichte des Werkes geht bis auf das Jahr 1817 zurück. Damals ging Schubert durch eine Schaffenskrise. Sie resultierte aus seiner intensiven Auseinandersetzung mit dem Werk Ludwig van Beethovens, dessen Genie er nicht zu überwinden meinte. Zahlreiche unvollendete Werke aus dieser Zeit zeugen von seiner Ratlosigkeit. Als Schubert im Jahr 1824 an mehreren Kammermusikwerken arbeitete, schien seine Schaffenskrise überwunden.
In diesem Jahr wurde auch das Oktett von Ferdinand Graf Troyer, dem Obersthofmeister des Erzherzogs Rudolf von Österreich-Toskana und selbst ausgezeichneter Klarinettist in Auftrag gegeben. Er selbst schrieb in einem Brief dazu: „Überhaupt will ich mir auf diese Art den Weg zur großen Symphonie bahnen.“ Dieser Satz ist mit großer Wahrscheinlichkeit eine Anspielung auf die zwei Jahre später komponierte große C-Dur-Symphonie zu verstehen.
In vielerlei Hinsicht orientiert sich das Oktett am Septett von Beethoven. Allerdings hat Schubert in fast jeder Hinsicht kleine, selbstbewusste Erweiterungen beigefügt. Beethovens Divertimento-Tonfall entspricht Schubert in seinen Mittelsätzen. In den Ecksätzen und im Adagio erklingt aber die typische, dramatische und beseelte Musik, die auch in den anderen Kammermusikwerken aus dieser Phase zu finden ist.