Eröffnungskonzert
W. A. Mozart: Krönungsmesse
Orchester: Sinfonietta da Camera Salzburg
| Samstag, 21. Juli 2007 |
20.00 Uhr |
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| Evangelische Kirche, Bad Goisern |
Birgit Heindler (Sopran)
Monika Waeckerle (Alt)
Bernhard Berchtold (Tenor)
Wolfgang Moosgassner (Bass)
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Sinfonietta da Camera Salzburg
(Dirigent: Peter WesenAuer)
Schola Cantorum (Choreinstudierung: Wolfgang Bruneder) |
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PROGRAMM:
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| W. A. Mozart: |
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Overtüre zur Oper „La Finta Giardiniera“, KV 196
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| W. A. Mozart: |
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Zwei Konzertarien für Sopran und Orchester |
| E. Elgar: |
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Serenade für Streicher in e-Moll, op. 20 |
| W. A. Mozart: |
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Krönungsmesse, KV 317 |
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Krönender Festivalbeginn
Schon das Eröffnungskonzert des Salzkammergut Mozartfestivals 2007 ist mit Mozarts Krönungsmesse und Edward Elgars Serenade für Streicher in e-Moll ein erster Höhepunkt. Die musikalische Neigung war Sir Edward Elgar (1857 bis 1934) bereits in die Wiege gelegt, wurde er doch als Sohn eines Musikalienhändlers geboren. Schon in zartem Kindesalter spielte er eine Reihe von Instrumenten und beschloss mit 16 Jahren, sein Brot mit der Musik zu verdienen. Seine Entscheidung erwies sich als goldrichtig. Bereits 1877 wurde er in den Worcester Glee Club aufgenommen und avancierte zum Leiter der neuen Worcester Amateur Instrumental Society. Er trainierte Musiker, lernte das Fagott zu spielen und schrieb „Kammermusik sowie einfache und gefällige Gebrauchsmusik zur sonntäglichen Aufführung“, wie er selbst in einem Interview zu Protokoll gab. Seine ersten Kantaten und das Oratorium „The Light of Life“ brachten dem Autodidakten in der Komposition die ersten Meriten. Nach dem Ritterschlag 1904 bekleidete Elgar das Amt eines Professors an der Universität Birmingham. Als sein bekanntestes Werk gilt „Land of Hope and Glory“ auf Basis des „Pomp and Circumstances March No. 1“, das stets als englische Hymne bei den Commonwealth Games gespielt wird. Die Serenade für Streicher in e-Moll fand ihren Anfang im Jahr 1888 als dreisätziges Werk für Streicher mit den Titeln „Frühlingslied“, „Elegie“ und „Finale“. Vier Jahre darauf arbeitete er das Werk in jene Form um, die beim Salzkammergut Mozartfestival zur Aufführung kommt. Sie ist eines der am häufigsten aufgeführten Werke Elgars, der das Werk im Jahr 1933 selbst auf Schallplatte einspielte.
Mozarts Krönungsmesse
entstand, als der 23-jährige Mozart im Jänner des Jahres 1779 nach über einem Jahr Aufenthalt in Paris nach Salzburg zurückkehrte und den Fürsterzbischof um eine Anstellung bat. Der erhörte den Künstler und machte ihn zum Konzertmeister. Schon bald nach seiner Aufnahme vollendete er seine virtuose „Missa in C-Dur“. Sie erklang wahrscheinlich zum ersten Mal zu Ostern 1779 im Salzburger Dom. Der Name „Krönungsmesse“ tauchte erstmals im Jahr 1873 auf. Damals vermutete man fälschlicherweise, dass er von der Krönung des Gnadenbildes der Mutter Gottes in der Wallfahrtskirche Maria Plain bei Salzburg herrührte.
Künstler im Kurzportrait
Birgit Heindler, geborene Linzerin, studierte Sologesang an der Universität für Musik Wien bei o.Prof. Rotraud Hansmann, Ks. Walter Berry, Ks. Edith Mathis und Frau Carol Blaickner-Mayo. Die Künstlerin absolvierte zahlreiche Auftritte in den Bereichen Oper, Konzert und Liedgesang im Inland (Brucknerhaus Linz, Wiener Konzerthaus, Wiener Musikverein, Wiener Kammeroper, Wiener Volksoper, Theater an der Wien) sowie im Ausland (Deutschland, Italien, Norwegen, China und Japan). Orchesterauftritte u. a. mit der Camerata Akademica Salzburg, dem Wiener Kammerorchester und Göttinger Symphonieorchester. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten und Künstlern wie Franz Welser-Möst, Nikolaus Harnoncourt, Oswald Sallaberger, Christian Simonis, Roger Vignoles u. a.
Monika Waeckerle, Mezzo-Sopranistin, wurde in München geboren und studierte am Richard-Strauss-Konservatorium in München und an der Hochschule Mozarteum in Salzburg. Zuvor schon mit der „Lilli-Lehmann-Medaille“ ausgezeichnet, erhielt sie auch vom Ministerium für Kunst und Forschung in Wien einen Preis für besondere künstlerische Leistungen. Monika Waeckerle sang mit Sologastverträgen am Oberbayerischen Städtetheater, am Salzburger Landestheater, dem Bregenzer Festspielhaus, an der Oper in Leipzig und an der Semperoper in Dresden. Mit Oratorienkonzerten, Lieder- und auch zeitgenössischen Abenden trat sie in Deutschland, Österreich und Italien auf, Tourneen führten sie durch Frankreich und Japan.
Wolfgang Moosgassner wurde 1952 in St. Gilgen am Wolfgangsee geboren. Er studierte an der Hochschule Mozarteum in Salzburg Gesang. Zahlreiche Konzertreisen führten den Bass in das nahe Ausland. Darüber hinaus leitet er verschiedene Chöre.
Bernhard Berchtold studierte am Innsbrucker Konservatorium und am Mozarteum Salzburg Gesang. Im Laufe seiner Karriere wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht. Der Tenor singt bei zahlreichen europäischen Festivals und reist auf seinen Tourneen bis nach China und in die USA. Seit der Saison 2003/04 ist er Mitglied des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, wo er u. a. in den Rollen des Taminos in der „Zauberflöte“ und als Belmonte in der „Entführung aus dem Serail“ zu hören ist.
Chorvereinigung Schola Cantorum. Im Jahr 1978 von Wolfgang Bruneder gegründet, etablierte sie sich schnell in der österreichischen Musikszene als Amateurchor von höchster Qualität. Das Programm umfasst A-capella-Werke vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, Kirchenmusik, Oratorien bis hin zu Spirituals und Volkslieder.