Mozarts Stammbaum
Zu den Wurzeln des Genies im Salzkammergut

Wolfgang Amadeus Mozart hat uns sein großes Erbe hinterlassen, das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch viele nachfolgende Generationen begeistern wird. Umso interessanter ist der Blick einige Generationen zurück. In eine Zeit, die mehrere hundert Jahre zurückliegt und ins Innere Salzkammergut führt. Denn genau dort, im kleinen Goisern, erblickte im Jahr 1610 Hans Wolfgang Zaller, der selige Ururgroßvater von Mozart, das Licht der Welt.

Wolfgang Zaller war kein Künstler, wenngleich sein Beruf als Marktschreiber in Hallstatt einiges an Kunstfertigkeit erforderte. In diesem kleinen, legendären Örtchen am Seeufer brachte seine Frau Regina, eine geborene Pöckl, Mozarts Urgroßmutter Anna Sophia Altmann im Jahr 1651 zur Welt. In den Jahren danach verliert sich der Bezug zum Inneren Salzkammergut etwas, wie Sie am nachfolgenden Stammbaum erkennen können.

Mozarts Sohn Franz Xaver Wolfgang Amadeus allerdings kehrte im Jahr 1821 als Reisender ins Salzkammergut zurück und besuchte Ebensee, Traunkirchen und Gmunden. Darum behaupten wir ohne Augenzwinkern und mit gutem Gewissen: In den Adern des Wolfgang Amadeus Mozart floss ein wenig von dem Blut, das den Menschen jener Zeit die Kunst des Überlebens im damals rauhen Salzkammergut ermöglichte.


Mozarts Stammbaum
DATEN ERHOBEN VON Gregor Retsch, Bad Goisern.

Quellen:
Haraldischgenealogische Gesellschaft "Adler",
Prof. Heinz Schöny, Wien
Musikwissenschaftliches Institut,
Prof. Walterskirchen, Salzburg
Pfarrmatrikel kath. Pfarramt Bad Goisern ab 1624
Pfarrmatrikel kath. Pfarramt Hallstatt ab 1602

GRAFIK GESTALTET VON Irmgard Piwonka

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Sa. 17.05.2008
18:02
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