Erzählungen und Musik
"Beriga und Bürger"
mit dem Salonorchester Bad Goisern
| Samstag, 22. August 2009 |
20.00 Uhr |
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| Arena der Landesmusikschule Bad Goisern, bei Schlechtwetter im Festsaal, Bad Goisern
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Salonorchester Bad Goisern
Alexander Rindberger (Dirigent)
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PROGRAMM:
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Geschichten und Musik aus dem Nachlass
legendärer Streichorchester der Goiserer Musiktradition. |
Goiserer Salonorchester schöpft
aus legendärem Nachlass
Die Goiserer sind seit jeher besonders musikalische Menschen. Die Musik ist in Goisern bis heute bei allen Anlässen allgegenwärtig. Vom improvisierten "Zuwisinga" in den Wirtshäusern und Almhütten über die zahlreichen Gesang- und "Geigenmusigruppen" bis hin zu den seit 1991 durchgeführten "Internationalen Meisterkursen Bad Goisern". Am Beginn des 20. Jahrhunderts erfolgte die Gründung zweier Streichorchester. 1916 kommt Mag. Vinzenz Schreiber aus Kremsmünster nach Goisern und gründet ein Streichorchester, von den Goiserern gerne "Bürger-Streich" oder "Schreiber-Streich" genannt. Matthias Thalhammer fasste als Gegengewicht zu den damals schon bestehenden Blasmusikkapellen einige Tanzgeiger aus Goisern zu einer größeren Unterhaltungsmusik unter dem Namen "Streichmusik Edelweiß Goisern" oder "Beriga-Streich" zusammen. Die "Bürger- Streich" hat in wechselnder Besetzung bis in die 1930er-Jahre im kulturellen Leben des Ortes und im aufstrebenden Fremdenverkehr eine beachtliche Rolle gespielt. 1954 übernahm der aus Wien stammende Rudolf Repnik das Streichorchester, baute es aus und bestritt mit diesem "Salonorchester", wie es nun genannt wurde, die wöchentlichen Kurkonzerte.
2007 haben sich Mitglieder vom Streichorchester Bad Goisern in Form eines Salonorchesters zusammengefunden, um diese Traditionen wieder zu beleben. Durch glückliche Zufälle wurde das Notenmaterial des früheren Goiserer Streichorchesters gefunden. Der Schwerpunkt aus diesen Nachlässen liegt in der klassischen Unterhaltungsmusik, wobei die "Bürger-Streich" auch relativ viel Operetten und Filmschlager aber auch Mozart-Literatur und romantische Unterhaltungsmusik spielte.
Alexander Rindberger
geboren in Salzburg, studierte am Mozarteum in Salzburg bei Prof. Hoppert und an der Musikuniversität Wien bei Prof. Schafferer. Anschließend Engagements an der Münchner Orchesterakademie, der Bayerischen Staatsoper München und dem Nationaltheater Mannheim. Mehrfacher erster Preisträger beim Wettbewerb "Jugend musiziert", "Premio di musica Cesare Grigoletto" in Italien (1998). Neben seiner Tätigkeit als Theatermusiker und Lehrer ist er immer wieder gern gesehener Gast in den großen Wiener Orchestern, im Brucknerorchester Linz, bei bekannten Brassformationen sowie beim Klangforum Wien. Lehrtätigkeit im oberösterreichischen Landesmusikschulwerk. Seit Mai 2000 ist Alexander Rindberger im Wiener Burgtheater engagiert.