Felix Mitterer

wurde als Sohn der verwitweten Landarbeiterin Adelheid Marksteiner und eines rumänischen Flüchtlings geboren und direkt nach der Geburt von einem mit der Mutter befreundeten Landarbeiterehepaar adoptiert. Nach der Schule besuchte er die Lehrerbildungsanstalt in Innsbruck und arbeitete ab 1966 beim Innsbrucker Zollamt. 1970 wurden seine ersten Beiträge im Österreichischen Rundfunk gesendet. Im Jahr 1977 machte er sich als freier Autor selbstständig. Neben seiner literarischen Tätigkeit tritt er auch immer wieder als Schauspieler auf. Zum Beispiel in seinem ersten Theaterstück „Kein Platz für Idioten“. Felix Mitterer arbeitet und lebt seit 1995 in Castleyons (Irland). Er schreibt Dramen, Kinderbücher, Hörspiele und Prosa. Sein wohl bekanntestes Werk ist die Piefke-Saga. Für sein Schaffen erhielt Felix Mitterer viele Auszeichnungen. Unter anderen den Adolf-Grimme- und den Peter-Rosegger-Preis, den ORF-Hörspielpreis sowie den Fernsehpreis Romy für die Tatortfolge „Baum der Erlösung“.
10.07.10 in Bad Goisern