Oper | szenische Aufführung in italienischer Originalsprache
W. A. Mozart: Le nozze di Figaro
Die Hochzeit des Figaro // Figaros Hochzeit
Regie: Wolfgang Schilly
Donnerstag, 12. August 2010 (Premiere)
Samstag, 14. August 2010 |
19.00 Uhr
19.00 Uhr |
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| Kultur- und Kongresshaus, Hallstatt |
| Regie, Bühnenbild und Ausstattung: |
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Wolfgang Schilly |
| Dirigent: |
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Peter WesenAuer |
| Cembalo: |
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Barbara Rektenwald |
| musikalische Assistenz: |
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Peter Deutsch |
| Orchester: |
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Sinfonietta da Camera Salzburg |
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| Graf Almaviva: |
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Andreas Jankowitsch |
| Gräfin Almaviva: |
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Bibiana Nwobilo |
| Figaro: |
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Ulf Dirk Mädler |
| Susanna: |
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Erin McMahon |
| Cherubino: |
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Eva Schossleitner |
| Marcellina: |
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Monika Waeckerle |
| Bartolo: |
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Thorvaldur Thorvaldsson |
| Basilio: |
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Pablo Cameselle |
| Don Curzio: |
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Pablo Cameselle |
| Antonio: |
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Maxim Matiuschenkov |
| Barbarina: |
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Monika Peer |
| due Donne: |
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Stefanie Gamsjäger, Manuela Steinmair |
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Regisseur und langjähriges Mozartfestivalmitglied Wolfgang Schilly inszeniert Mozarts „Le nozze di Figaro“ in seiner gewohnt individuellen und unterhaltenden Weise. Der Abendspielleiter der Wiener Staatsoper zeichnet nun auch erstmals für das Bühnenbild und die Ausstattung der Oper verantwortlich. Er transferiert das Stück in die Gegenwart, verlässt dabei aber nie die mozartschen Vorgaben mit seinem Sinn für das Absurd-Komische. „Hier wird von nichts gesprochen als vom - Figaro; nichts gespielt, geblasen, gesungen und gepfiffen als - Figaro; keine Opera besucht als - Figaro und ewig Figaro“, schrieb Mozart 1787 aus Prag. „Was in unseren Zeiten nicht erlaubt ist, gesagt zu werden, wird gesungen“, vermerkte dazu die Wiener Real-Zeitung nach der Uraufführung am 1. Mai 1786.
Wolfgang Schilly steht auch in diesem Jahr wieder ein wunderbares Ensemble zur Verfügung, das zum Teil bereits seit vielen Jahren das Salzkammergut Mozartfestival zu einem künstlerischen Leckerbissen macht. So etwa gab Eva Schossleitner schon im ersten Festivaljahr die Gerechtigkeit in Mozarts Schuldigkeit des ersten Gebots. Monika Waeckerle sang im darauffolgenden Jahr die Dorabella in Così fan tutte. Erin McMahon wiederum brillierte 2009 als Papagena in der Zauberflöte. Und selbstverständlich auch heuer wieder dabei: die Sinfonietta da Camera Salzburg, das brillante Festivalorchester unter der Leitung des virtuosen Peter WesenAuer. Heuer erstmals mit von der Partie: Der deutsche Bariton Ulf Dirk Mädler und der Wiener Bariton Andreas Jankowitsch, der unter anderem bereits große Erfolg im Wiener Konzerthaus, in der New Yorker Carnegie Hall und in der Boston Symphony Hall gefeiert hat.
1. Akt
Susanna und Figaro richten ihr Zimmer ein, wenngleich Braut und Bräutigam ihr Glück noch nicht genießen können. Denn erstens lässt Graf Almavia die Hochzeit immer wieder verschieben. Zweitens liegt das Zimmer in auffallender Nähe zu den Gemächern des Grafen. Und drittens steht noch das Eheversprechen Figaros im Raum, falls er Marcellina nicht einen geborgten Geldbetrag zurückzahlt. Figaro ist entschlossen, all diesen Hindernissen zu trotzen und seine Susanna als Braut heimzuführen. Marcellina versucht derweil, sich der Unterstützung von Dr. Bartolo zu vergewissern. Diesem hat Figaro bei der Entführung der jetzigen Gräfin Almavia übel mitgespielt. Nachdem Marcellina von Susanne fortgescheucht worden ist, huscht der Page Cherubino in Susannas Zimmer. Der Graf will ihn entlassen, weil er sich mit Barbarina hat erwischen lassen. In diesem Augenblick kommt auch der Graf ins Zimmer. Cherubino versteckt sich. Der Graf hat auf das „Recht der ersten Nacht“ verzichtet. Das bedauert er nun, weil ihm Susanna gar zu gut gefällt. Deshalb versucht er, sie zu einem abendlichen Rendezvous im Park zu überreden. Basilio kommt. Der Graf versteckt sich. Basilio versucht, Susanne ebenfalls zu einer gewissen Offenherzigkeit gegenüber dem Grafen zu bewegen. Der Graf kommt wütend aus dem Versteck und entdeckt Cherubino. Dieser hat freilich seine Annäherungsversuche mitbekommen. Da kommt Figaro mit jungen Bauern und Bäuerinnen. Sie loben den Grafen dafür, dass er auf das Recht der „Jus primae noctis“ verzichtet habe. Aber der Graf erbittet sich für das Hochzeitsfest noch Aufschub. Er hofft, dass Marcellina Einspruch erhebt.
2. AktIn ihren Gemächern leidet die Gräfin, weil die Liebe ihres Gemahls nachlässt. Susanna und Figaro erscheinen. Letzterer hat sich einen Plan überlegt. Der Graf soll auf die Gräfin eifersüchtig gemacht werden und Susanna dem Graf das Stelldichein zusagen. Statt Susanna wird aber Cherubino in Frauenkleidern den Grafen erwarten. Die Gräfin steckt Cherubino gleich in ein Kleid, um die Wirkung zu testen. Doch inzwischen hat der Graf einen von Figaros anonymen Briefen erhalten. Jenen, der die Eifersucht auf die Gräfin schüren soll. Cherubino flüchtet ins Kabinett, die Tür wird verschlossen. Auch Susanna versteckt sich. Der Graf ist misstrauisch. Als er aus dem versperrten Zimmer Lärm hört, behauptet die Gräfin, es wäre Susanna. Der Graf verriegelt alle Türen. In der Zwischenzeit springt Cherubino aus dem Fenster, während Susanna sich im Kabinett einsperrt. Der Graf poltert heran, die Gräfin gesteht, dass sich Cherubino hier versteckt halte. Zur allgemeinen Überraschung ist aber nur Susanna im Kabinett und der Graf muss um Verzeihung bitten. Figaro meldet, dass alles zur Hochzeit bereit sei. Doch der Gärtner beschwert sich, dass jemand aus dem Fenster gesprungen sei. Außerdem habe dieser Jemand etwas verloren. Es ist Cherubinos Offizierspatent. Figaro versucht, den Verdacht des Grafen zu zerstreuen. Er selbst sei aus dem Fenster gesprungen. Er habe das Patent von Cherubino zurückerhalten, weil das Siegel gefehlt habe. Das Siegel fehlt auch wirklich. Als nun noch Marcellina mit Bartolo und Basilio erscheint, ist das Chaos perfekt.
3. Akt
Susanna willigt zur Freude des Grafen in das Rendezvous ein. Inzwischen hat sich die Gräfin entschlossen, ihn selbst in Susannas Kleidern zu erwarten. Es folgt die Verhandlung über Marcellinas Ansprüche. Dabei wird klar, dass Figaro der Sohn einer Liebschaft zwischen Marcellina und Bartolo ist. Damit ist Figaro gerettet, der Hochzeit steht nichts mehr im Wege. Doch die Gräfin diktiert Susanna einen Brief, in dem sie den Grafen zum Rendezvous bestellt. Der Hochzeitszug naht. Cherubino in Frauenkleidern wird abermals entdeckt. Barbarina besänftigt den Grafen. Susanna steckt dem Grafen das neue Briefchen zu, der daraufhin in bester Laune das Fest eröffnet.
4. Akt
Figaro und Marcellina treffen im Park auf Barbarina, die eine verlorene Nadel sucht. Figaro weiß nichts vom Plan der Gräfin und Susanna. Er wird nun seinerseits auf Susanna eifersüchtig. Inzwischen haben Susanna und die Gräfin ihre Kleider getauscht. Der Graf macht der Gräfin im Gewand der Susanna den Hof. Figaro erkennt schnell den Schwindel und betört die richtige Susanna. Der Graf im Glauben, die Gräfin habe ein Rendezvous mit Figaro, ruft alle Anwesenden zusammen und kündigt ein Strafgericht an. Aber da erscheint die Gräfin als Susanna, und es ist an dem Grafen, um Verzeihung zu bitten. Letztlich haben sich alle Paare gefunden und das Hochzeitsfest kann weitergehen.
Pablo Cameselle
Tenor Pablo Cameselle begann seine Gesangsausbildung in Argentinien. Der junge Künstler gewann in Buenos Aires bei den Festivales Musicales den 1. Preis, ein Stipendium für das Studium am Konservatorium der Stadt Wien. Nach seiner Ausbildung erhielt er bei weiteren Wettbewerben in Europa zahlreiche Auszeichnungen. Unter anderem beim „Hariclea Darclee“ Gesangswettbewerb in Braila und beim „Concorso Internazionale Ismaele Voltolini” in Mantova. Der spanisch-argentinische Künstler studierte Gesang bei Carmen Fallico, Paolo Barbacini, Antonio Carangelo und zuletzt mit Carol Byers sowie Interpretation mit Niels Muus, Gullermo Garcia Calvo und dem Tenor Peter Dvorsky. Durch die Teilnahme an zahlreichen Meisterkursen, u. a. bei Alfredo Kraus, Thomas Quasthoff, KS Walter Berry, Francisco Araiza und Ernesto Palacio perfektionierte er seine Gesangstechnik. Pablo Cameselle arbeitete an der Accademia Rossiniana ROF mit Maestro Alberto Zedda. Zu seinem Repertoire zählen u. a. Partien wie Lindoro (L‘Italiana in Algeri), Graf Almaviva (Il Barbiere di Siviglia), Nemorino (L‘Elisir d‘Amore), Libenskof (Il Viaggio a Reims), Don Ramiro (La Cenerentola), Ernesto (Don Pasquale) und Tonio (Le fille du Re-giment).
Andreas Jankowitsch
wurde in Wien geboren, lernte schon frühzeitig Klavier zu spielen, war Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben und studierte danach Orgel, Komposition und Gesang an der Hochschule für Musik in Wien. Schon während seines Studiums wurde er ins Ensemble des Salzburger Landestheaters engagiert und durfte dort mit Harry Kupfer und Stéphane Denève arbeiten. Mit Tobias Morettis Opernregiedebüt des „Don Giovanni“ in Bregenz wagte er den Sprung in die freie Szene. Dieser führte ihn im Anschluss an namhafte Bühnen in Deutschland, Holland, Frankreich, Italien und Österreich. Er war unter anderem als Leporello, Don Giovanni, Papageno, Guglielmo, Figaro und auch als Jochanaan zu sehen. Weiters legt Andreas Jankowitsch großen Wert auf moderne Musik. Auch als Konzertsänger ist der Wiener Bariton sehr gefragt. So trat er mit Haydns Oratorien, Bachs Passionen, den berühmten Requiemvertonungen von Mozart, Brahms und Verdi sowohl im Wiener Konzerthaus und Wiener Musikverein wie auch in New Yorks Carnegie Hall oder in der Boston Symphony Hall auf.
Ulf Dirk Mädler
Der Bariton Ulf Dirk Mädler erhielt als langjähriges Mitglied des Knabenchors der Jenaer Philharmonie schon als Jugendlicher Stimmbildungsunterricht. 1998 schloss er sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg ab. Nach seinem Studium besuchte er drei Jahre lang die Meisterklasse für „Lied und Oratorium“. In einer Aufführung der „Zauberflöte“ am Mozarteum gab er mit der Partie des Papagenos sein Operndebüt. Zwischen 1998 und 2001 folgten Gastengagements am Salzburger Landestheater, am Südostbayerischen Städtebundtheater Passau, am Opernhaus der Bühnen Graz sowie am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Nach einem Gastengagement am Theater Magdeburg im Frühjahr 2001 ist er dort von April 2001 bis Juli 2009 festes Ensemblemitglied. 2002 erhielt er den Förderpreis der „Gesellschaft zur Förderung des Theaters Magdeburg e. V.“. Im April 2005 erschien Ulf Dirk Mädlers erste CD, die von den Juroren der Vereinigung „Preis der deutschen Schallplattenkritik“ als
„... eine der künstlerisch herausragenden Neuveröffentlichungen des Tonträgermarktes“ bewertet und mit der Aufnahme in die Bestenliste 3/2005 ausgezeichnet wurde.
Erin McMahon
Die amerikanische Sopranistin Erin McMahon mit ihrem „glänzenden Silbersopran” debütierte am Théâtre du Capitole, Toulouse als „Eine Fünfzehnjährige“ in Pet Halmens Lulu-Produktion, die von der Presse als beste Inszenierung des Jahres 2003 ausgezeichnet wurde. Ab der Saison 2004/05 war sie als Solistin am Salzburger Landestheater engagiert, dem sie als freischaffende Künstlerin in den folgenden Spielzeiten als ständiger Gast verbunden blieb. Für ihre Darstellung der Flora in Britten‘s „Turn of the Screw“ unter der musikalischen Leitung von Ivor Bolton erhielt sie 2005 eine Nominierung für die Eberhart-Wächter-Medaille. 2010 debütierte sie als Nannetta (Falstaff) am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Erin McMahons rege Konzerttätigkeit führte sie zu Konzerten in die USA, nach Österreich, Deutschland und Italien. Im Sommer 2009 debütierte sie als Papagena bereits beim Salzkammergut Mozartfestival. Außerdem tourte sie als Solistin mit dem Salzburg Mozart Ensemble 2003 durch Japan. Erin McMahon ist Preisträgerin des „The National Association of Teachers of Singing Vocal Competition” und war Finalistin im „2002 Friedrich Schorr Memorial Performance Prize” in New York.
Bibiana Nwobilo wurde in Nigeria geboren und wuchs in Österreich auf. Sie studierte Gesang am Konservatorium Klagenfurt sowie ab 2002 am Konservatorium an der Privatuniversität der Stadt Wien bei Frau KS Gabriele Sima und Hilda DeGroote. Nwobilo ist Gewinnerin des Heinrich-Strecker-Wettbewerbes in Baden bei Wien und erhielt im Jahr 2008 den Preis der Armin-Weltner-Stiftung in der Schweiz. Ein Jahr zuvor feierte sie im Konzerthaus Klagenfurt in Mendelssohn-Bartholdys „Elias“ einen großen Erfolg. Weitere Highlights waren „die neun deutschen Arien“ von G. F. Händel beim „Psalm 2010“ mit dem Barockensemble „Il concierto viennese“, die Rolle der Clara in „Porgy and Bess“ mit dem Chamber Orchestra of Europe sowie das Oratorium „Dixit Dominus“ von G. F. Händel (Concentus Musicus Wien) im Rahmen der Styriarte unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. 2006 und 2008 gab sie Konzerte in Belgien (Mechelen und Antwerpen), wo sie großen Beifall erntete. Neben ihrer regen solistischen Konzerttätigkeit mit diversen Orchestern in Wien sang sie 2007 in der konzertant aufgeführten „Porgy and Bess“-Produktion im Stadttheater Klagenfurt.
Monika Peer wurde im Jahr 1976 in Vöcklabruck geboren. Nach ihrer Schulausbildung besuchte sie das Mozarteum Salzburg, wo sie u. a. die Fächer Instrumentalpädagogik, Musikerziehung mit Schwerpunktfach Klavier sowie Gesang belegte. Es folgten diverse Beschäftigungen als Musiklehrerin in verschiedenen Schulen. Unter anderem im Oberstufenrealgymnasium der Franziskanerinnen in Vöcklabruck und an der Landesmusikschule Bad Goisern. Als Mitglied des Salzburger Bachchors trat sie im Jahr 2002 im Rahmen der Salzburger Festspiele auf, profilierte sich als Stimmbildnerin des Gmundner Kammerchors und glänzte mit diesem als Sopransolistin u. a. in Händels „Messias“ und Haydns „Die Jahreszeiten“.
Eva Schossleitner, gebürtige Innviertlerin, absolvierte ihr Gesangstudium am Mozarteum Salzburg bei Univ.-Prof. M. Schartner und erhielt Anregungen in den Bereichen Lied und Oratorium bei Prof. B. Zakotnik. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse bei namhaften Künstlern, wie z. B. H. Lazarska, B. Bonney, M. Honig, W. McIver und R. McIver, P. Bernè, G. Kahry, A. Kirchschlager und R. Vignoles. Derzeit setzt sie ihre Studien mit dem Schwerpunkt Oper bei H. Lazarska in Wien fort. Sie absolvierte zahlreiche Auftritte bei Konzerten, Kirchenkonzerten, Liederabenden sowie Opern- und Operettenproduktionen. Ihre umfassende Konzerttätigkeit führte sie ins europäische Ausland und nach Dubai. Einen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Tätigkeit bildet die Beschäftigung mit Barockmusik. In diesem Bereich konzertierte sie unter anderem mit der „Salzburger Hofmusik“ und dem Ensemble „Pastabarocca“.
Thorvaldur Thorvaldsson
Der isländische Bass studierte zuerst an der Reykjavík Academy of Singing and Vocal Arts und dann an der Iceland Academy of the Arts, wo er im Jahr 2008 mit dem Bachelor of Music abschloss. Während des Studiums besuchte er diverse Meisterklassen, u. a. bei Prof. Mark Wildman, Prof. Galina Pisarenko, Kristinn Sigmundsson und Donald Kaasch. Seit 2008 studiert er an der Universität Mozarteum in Salzburg, Abteilung Magister Oper und Musiktheater, bei Prof. Martha Sharp und Prof. Eike Gramss. 2007 gab Thorvaldur Thorvaldsson sein Operndebüt als Lakei in „Ariadne auf Naxos“ an der isländischen Nationaloper. Weitere Partien sind Simone in „Gianni Schicchi“, Don Alfonso in „Così fan tutte“, Bartolo in „Le nozze di Figaro“, Geronimo in „Il matrimonio segreto“, Ottone in „L‘incoronazione di Poppea“ und Gremin in „Eugen Onegin“.
Monika Waeckerle wurde in München geboren und studierte am Richard-Strauss-Konservatorium in München und an der Hochschule Mozarteum in Salzburg. Zuvor schon mit der „Lilli-Lehmann-Medaille“ ausgezeichnet, erhielt die Mezzosopranistin u. a. den Landeskulturauswahlpreis im Rahmen der Salzburger Festspiele. Monika Waeckerle sang mit Sologastverträgen am Freien Landestheater Bayern, am Salzburger Landestheater, im Bregenzer Festspielhaus, an der Oper in Leipzig, am Teatro Bellini in Catania und an der Semperoper in Dresden. 2009 war sie am Staatstheater Karlsruhe, dem Salzburger Landestheater, dem Freien Landestheater Bayern und bei den Tiroler Festspielen Erl zu hören. Mit Oratorienkonzerten, Lieder- und auch zeitgenössischen Abenden tritt sie in Deutschland, Amerika, Österreich und Italien auf, Tourneen führten sie durch Frankreich und Japan. Seit 2001 ist sie Ensemblemitglied der Tiroler Festspiele. Seit Mai 2009 singt Monika Waeckerle in Detmold in den Rollen der Fricka und Waltraute in R. Wagners Rheingold“ und „Walküre“.